{"id":1463,"date":"2025-09-29T01:22:55","date_gmt":"2025-09-28T23:22:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.landimkerei-schulz.de\/lis_v1\/?page_id=1463"},"modified":"2025-09-29T01:22:55","modified_gmt":"2025-09-28T23:22:55","slug":"naturnahe-imkerei","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.landimkerei-schulz.de\/lis_v1\/naturnahe-imkerei\/","title":{"rendered":"Naturnahe Imkerei"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>Naturnahe Imkerei &#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Viele Imker werden sich fragen, warum ich meine Imkerei als naturnahe Imkerei bezeichne, obwohl ich doch mit konventionellen Beuten etc. arbeite.<\/p>\n<p>Wenn man es bei einer naturnahen Imkerei sehr genau nehmen w\u00fcrde, dann m\u00fcsste man die Bienen eigentlich in Baumst\u00e4mmen bzw. Klotzbeuten ohne R\u00e4hmchen etc. halten und es w\u00fcrde um einiges schwieriger werden, eine gute Imkerei aufzubauen. So m\u00fcsste man zum Beispiel jedes Jahr die Bienenv\u00f6lker zerst\u00f6ren, um an den Honig zu kommen, diesen dann aus den Waben pressen und so weiter. Dies w\u00fcrde den Honig extrem teuer machen, es k\u00e4me den Bienen nicht zu gute und der Natur ist damit auch nicht geholfen.<\/p>\n<p><em>Kann man denn aber auch mit konventionellen Beuten etc. naturnah imkern?<\/em><\/p>\n<p>Ich meine, man kann.<\/p>\n<p>Viele Imker zum Beispiel zerpfl\u00fccken im Fr\u00fchjahr, Sommer und Herbst regelm\u00e4\u00dfig ihre Bienenv\u00f6lker. Zum einen zur Schwarmverhinderung, zum generellen Nachschauen und zum anderen zur Honigernte. Dies ist aber jedes mal ein gro\u00dfer Eingriff f\u00fcr die Bienenv\u00f6lker.<\/p>\n<p><em>Geht es auch anders?<\/em><\/p>\n<p>Ja, geht es. Zum einen sollte man hier der Fluglochbeobachtung mehr Aufmerksamkeit schenken. Dort kann man schon einiges zum Zustand der V\u00f6lker erfahren. Ansonsten reicht auch schon ein kurzer Blick von oben oder mit der Kippkontrolle. Mit einer Taschenlampe kann man auch in die Wabeng\u00e4nge schauen, ob dort alles in Ordnung ist.<\/p>\n<p>Dabei sind Eingriffe in das Bienenvolk nur ein Teil.<\/p>\n<p><em>Hier liste ich einmal auf, was f\u00fcr mich naturnahe Imkerei bedeutet:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>Keine \u00fcberz\u00fcchteten Bienenv\u00f6lker halten<\/li>\n<li>So viel Eingriffe wie n\u00f6tig und so wenig Eingriffe wie m\u00f6glich<\/li>\n<li>So wenig Chemie wie m\u00f6glich (Varroabehandlung)<\/li>\n<li>Bienenv\u00f6lker nicht komplett abschleudern.*<\/li>\n<\/ul>\n<p>* Auch wenn man versucht ist, die Bienenv\u00f6lker komplett abzuschleudern, sollte man den Bienen immer einen Teil des Honigs belassen. Ich pers\u00f6nlich belasse immer die Honigwaben, welche sich in den 2 Brutr\u00e4umen des jeweiligen Volkes befinden, in den Zargen und nehme nur die Honigwaben aus dem Honigraum zum Schleudern. Und je nach dem, wie stark das Volk ist, kann sich schon gut Honig in den Brutr\u00e4umen befinden. Diesen belasse ich den Bienen. Dies hat dem Vorteil, das man bei der Einf\u00fctterung nicht so viel Zuckerwasser oder \u00e4hnliches zuf\u00fcttern muss. Zudem befinden sich im Honig wichtige Stoffe, die die Bienen f\u00fcr die \u00dcberwinterung brauchen. Man muss auch verstehen, das Zuckerwasser oder andere Fl\u00fcssigkeiten, welche zum Einf\u00fcttern angedacht sind, Honig nie ersetzen kann als Nahrungsmittel f\u00fcr die Bienen.<\/p>\n<p>Ich bin auch der Meinung (kann es aber noch nicht beweisen), das viele V\u00f6lkerverluste und die Varroavermehrung in den V\u00f6lkern damit zusammen h\u00e4ngen, das den Bienen bei reiner Wintereinf\u00fctterung mit Zuckerwasser und \u00e4hnlichem wichtige Stoffe fehlen, die aber im Honig vorhanden sind.<\/p>\n<p>Wichtig ist aber, wenn man den Bienen Honigwaben bel\u00e4sst, das diese keinen Honig beinhalten, der kristallisiert (Heidehonig etc.). Das k\u00f6nnen die Bienen im Winter nicht wirklich verarbeiten und k\u00f6nnen dadurch sogar verhungern.<\/p>\n<p>Wenn man sich einmal ausrechnet, was ein totes Volk kostet (Ertragsverlust, Wiederbeschaffung eines neuen Volkes), dann kommt man zu dem Ergebnis, das ein paar Kilogramm Honig, die man den V\u00f6lkern f\u00fcr den Winter bel\u00e4sst, kosteng\u00fcnstiger sind als ein totes Volk. Und man spart auch noch jede Menge Winterfutter, welches man kaufen m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Und als Ergebnis kann ich nur sagen, das ich in den letzten 2 Jahren keine V\u00f6lkerverluste hatte. Ich habe alle meine V\u00f6lker immer durch den Winter bekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Naturnahe Imkerei &#8230; Viele Imker werden sich fragen, warum ich meine Imkerei als naturnahe Imkerei bezeichne, obwohl ich doch mit konventionellen Beuten etc. arbeite. 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